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	<title>Garten Archive - Smartebude</title>
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	<description>Smart Home Deals, Homeassistant und ESP8266 Basteleien</description>
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		<title>Indoor Salat Garten (Hydroponics) &#8211; mein Selbstversuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[David]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2022 19:36:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Hydroponics]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neuen Möglichkeiten des Anbaus von Gemüse, Salaten und Kräutern sind spannende Themen unserer aktuellen Zeit. Anbau von Pflanzen erfordert viel Platz, der nicht mehr überall vorhanden ist, und durch neue Anbau-Methoden wird immer mehr versucht, dies auch Indoor zu ermöglichen. Diese neuen Anbauformen heißen dann vertical Farming oder auch Urban Gardening und beruhen meist [...]</p>
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<p>Die neuen Möglichkeiten des Anbaus von Gemüse, Salaten und Kräutern sind spannende Themen unserer aktuellen Zeit. Anbau von Pflanzen erfordert viel Platz, der nicht mehr überall vorhanden ist, und durch neue Anbau-Methoden wird immer mehr versucht, dies auch Indoor zu ermöglichen. Diese neuen Anbauformen heißen dann vertical Farming oder auch Urban Gardening und beruhen meist auf künstlicher Beleuchtung und Anzucht im Wasserbad. </p>



<p>Grade im Smarthome Bereich finde ich eine Indoor Anzucht von Salat sehr reizvoll. Im Winter eigenes frisches Gemüse ernten, dass durch eigenen Solarstrom zum bestmöglichen Wachstum optimiert wird? Das vereint für mich viele Themen, mit denen wir uns aktuell konfrontiert sehen müssen: Abhängigkeiten von Lieferketten, CO₂ Bilanzen, Inflation …</p>



<p>Um das Ganze <strong>selbst zu testen, habe</strong> ich mir eines der günstigsten Indoor Farming Kits bestellt. Wichtigste Anforderung, war eine gewisse Breite und ein überschaubarer Stromverbrauch. Beides erfüllt meine Wahl des „Wadeo Hydroponic Anzuchtsystems“. Ehrlicherweise muss man jedoch sagen, dass Wadeo kein Profi auf diesem Gebiet ist, sondern das Produktsortiment eher nach einem Importeur aussieht. </p>



<p></p>






<h2 class="wp-block-heading">Lieferumfang</h2>



<p>Im Paket ist fast alles enthalten, was man für den direkten Start benötigt. Lediglich Samen oder Setzlinge müssen noch selbst besorgt werden. </p>



<p>Zum Lieferumfang gehören:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Pflanzgefäß mit LED Beleuchtung</li><li>Pumpe zur Wasserumwälzung</li><li>Dünger</li><li>10 Netztöpfe</li><li>10 Schwämme zum Einsetzen der Pflanzen<br></li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenbau &amp; Inbetriebnahme</h2>



<p>Der Zusammenbau des ganzen ist so einfach, dass man die beiliegende Bedienungsanleitung eigentlich gleich zur Seite legen kann.</p>



<p>Pflanzbecken auf den Untersetzer stellen. Alu-Stange in die Halterung einstecken und danach das LED-Licht verschrauben. Im Pflanzgefäß die Pumpe einsetzen und danach alles verkabeln. </p>



<p>Es ist alles so gebaut, dass eine falsche Montage eigentlich nicht möglich ist. Für den Preis von 40 € hat mich das positiv überrascht, hatte mich auf etwas frickeln eingestellt.</p>



<p>Für die erste <strong>Inbetriebnahme</strong> muss nur noch Wasser eingefüllt werden, einmalig der Knopf am Kabel gedrückt werden. Dies sollte am besten morgens passieren, denn damit startet der 16h Beleuchtungs-Rhythmus. Eine längere Beleuchtung ist für die Pflanzen schädlich, also sollte Nacht auf eine Nacht für die Pflanzen sein. </p>



<p>Der beiliegende Dünger ist mit einer Tablette pro 1 Liter Wasser zu dosieren. Für Keimlinge schadet eine leicht schwächere Dosierung nicht, denn zu viel ist of schlechter, als zu wenig, wenn es um Dünger geht. </p>



<p>Schwamm in die Netztöpfe, Samen rein und ab in die Hydrokultur Station. Für die Keimphase gibt es kleine transparente Hauben, diese helfen gegen erhöhte Verdunstung und geben dem Samen mehr Luftfeuchtigkeit zum schnelleren Keimen. </p>



<p>Ab dann heißt es warten. In spätestens 7 Tagen sollte sich was bei deinen Samen tun. Da nicht alle Samen aufkeimen, ruhig 2 &#8211; 3 Samen pro Netztopf „einpflanzen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stromverbrauch</h2>



<p><br>Wenn der Stromverbrauch nicht wäre, wären alle Konzepte wie diese ein absoluter „No-Brainer“. Aber durch die Notwendigkeit der künstlichen Beleuchtung ist der Stromverbrauch der entscheidende Faktor zwischen Sinn und Unsinn. </p>



<p>Das Set von Wadeo hat einen Maximal-Stromverbrauch von 17 Watt. Diest ist dann der Fall, wenn die Pumpe läuft und alle Lichtfarben aktiv sind. Die Pumpe läuft aller 10 Minuten für 10 Minuten. Das ist notwendig, da sonst die Wurzeln schnell faulig werden würden, durch zu wenig Sauerstoff im Wasser. </p>



<p>Die Beleuchtung läuft täglich 16! Stunden. Morgens und abends in einem Spektrum, das Sonnenaufgang ähnelt und ansonsten in vollem Spektrum. </p>



<p>Das macht über den Tag berechnet ein Durchschnitt von ca. 11 Watt / Stunde. Im Monat sollten das 7,5 kWh ergeben und bei einem utopischen Strompreis von 30 Cent wären das 2,25 € Stromkosten. Als Tibber Kunde mit aktuell 66 Cent pro kWh (Schnitt 30 Tage, Stand 17. September) sind das 4,95 €. </p>



<p>Das heißt, je nach Stromanbieter (oder vorhandener PV Anlage) sollten 2–5 Salate pro Monat wachsen, damit die laufenden Kosten gedeckt sind. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="952" height="584" src="https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x.png" alt="" class="wp-image-1513" srcset="https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x.png 952w, https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x-300x184.png 300w, https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x-768x471.png 768w, https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x-30x18.png 30w, https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x-75x46.png 75w, https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x-110x67.png 110w, https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x-160x98.png 160w, https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x-500x307.png 500w, https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x-50x31.png 50w, https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x-100x61.png 100w, https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/CleanShot-2022-09-17-at-22.41.12@2x-200x123.png 200w" sizes="(max-width: 952px) 100vw, 952px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Erstes Grün nach wenigen Tagen</h2>



<p>Nachdem ich alles bestückt hatte, habe ich es bei uns in der Garage platziert. Aktuell ist es etwas kühler, sodass es teilweise nur 12&nbsp;°C dort sind, dennoch waren nach 2 Tagen die ersten grünen Blätter zu erkennen. Seitdem ist täglich eine Vergrößerung der Pflänzchen erkennbar. </p>



<p>Nach rund 14 Tagen sind die Blätter deutlich größer geworden und man erkennt deutlich, welche Salatsorte es ist. Etwas überrascht bin ich darüber, dass die Wachstumsgeschwindigkeit geringer ist, als ich erwartet habe.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img decoding="async" src="https://smartebude.de/wp-content/uploads/2022/10/DraggedImage-3.jpeg" alt="" class="wp-image-1514"/></figure>



<p>Da es langsam zu kalt für die Tomaten draußen wurde, habe ich eine Pflanze daneben gestellt. Hier wachsen fleissig neue Tomaten die schnell reifen.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Ernte</h2>



<p>Bei der ersten Ernte bin ich leider noch nicht, aktuell warte ich, bis es etwas zu ernten gibt. Diesen Beitrag werde ich entsprechend updaten und daraus einen Langzeit-Bericht verfassen.</p>
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		<title>Hydroponics &#8211; mein einfaches Setup für frischen smarten Salat</title>
		<link>https://smartebude.de/hydroponics-mein-einfaches-setup-fuer-frischen-smarten-salat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[David]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2022 15:40:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr aufs neue versuchen wir Gemüse anzubauen im Garten. Jedes Jahr geht das Projekt aber schief, außer ein paar vereinzelten Tomaten ist die Ausbeute leider bisher immer sehr gering gewesen. Dieses Jahr ein neuer Versuch: Mit einer Hydrokultur, d.h. Pflanzen die nicht in Erde wachsen, sondern in einem Trägermaterial (Glaswolle, Tonerde, usw.). Statt normal [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jedes Jahr aufs neue versuchen wir Gemüse anzubauen im Garten. Jedes Jahr geht das Projekt aber schief, außer ein paar vereinzelten Tomaten ist die Ausbeute leider bisher immer sehr gering gewesen. Dieses Jahr ein neuer Versuch: Mit einer Hydrokultur, d.h. Pflanzen die nicht in Erde wachsen, sondern in einem Trägermaterial (Glaswolle, Tonerde, usw.). Statt normal zu Gießen sind die Wurzeln permanent in einem Wasserbad oder werden in Intervallen mit Wasser durchspült. Wer sich für die Theorie interessiert, der findet bei Wikipedia ein paar einführende Informationen.</p>



<p>Um den WAF (Woman acceptance Factor) im ersten Jahr hoch zu halten und schnell starten zu können, habe ich ein paar Standard Blumenkästen modifiziert um uns die Diskussion über Pflanzen in Abflussrohren zu ersparen. Nachdem es dieses Jahr bisher reichlich Salat zu essen gab, könnte ich mir vorstellen, dass im nächsten Jahr auch eine Variante mit Rohren toleriert werden würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Hydroponics?</h3>



<p>Hydropinics oder Hydrokulturen ist eine Pflanzart, bei der die Pflanze nicht in Erde sondern einem Substrat gepflanzt wird. Die Wurzeln sind permanent von Wasser umgeben, welches mit Nährstoffen angereichert ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteil Hydrokulturen</h3>



<p>Die großen Vorteile von Hydrokulturen sind:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>weniger Wasserbedarf (kaum Verdunstung, da ein geschlossener Kreislauf)</li><li>weniger Düngemittelbedarf (die Nährstofflösung kann exakt gedüngt werden, kein Verlust durch auswaschen bei Regen)</li><li>weniger Schmutz: Salat kann direkt ohne großes Putzen verzehrt werden</li><li>weniger Ungeziefer: Subjektive Erfahrung, da ich dieses Jahr bisher keine Schnecke oder anderes Getier vorgefunden habe</li><li>System läuft Autark. Kein Gießen notwendig (jedoch dennoch Kontrolle des Systems auf Wasserstand, Verstopfen, …)</li><li>Theoretisch ganzjährig Anbauen in Innenräumen / Gewächshäusern möglich</li><li>bessere Nährstoffversorgung, besseres Wachstum, mehr Ertrag</li></ul>



<h3 class="wp-block-heading">Nachteile von Hydroponics</h3>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>ohne Dünger geht nichts</strong>. Da hier keine Erde mit einem gewissen Grundgehalt an Nährstoffen zum Einsatz kommt, muss zwingend gedüngt werden.</li><li>Fehler im System wie Verstopfungen können das gesamte „Beet“ zum erliegen bringen.</li><li>Hoher Maß an initialen Anschaffungen. Pumpe, Netztöpfe, Rohre, Schläuche müssen vorhanden sein oder erworben werden. Wer ein 3D Drucker im Haus hat, hat es hier einfacher.</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Einfaches NFT System</h2>



<p>Ich habe mich bei der Umsetzung für eine Art NFT (Nutrient film technique) System entschieden. Bei diesem fließt permanent Wasser um die Wurzeln. Da ich keinen dauerhaften Pumpenbetrieb wollte, ist es bei mir eine Art NFT geworden. In den Kästen bleibt unten jeweils ca 2cm Wasser stehen und eine Pumpe wird aller 15 Minuten für 10 Sekunden aktiviert und pumpt frisches Wasser in den Kreislauf.</p>



<p>Das regelmäßige Pumpen ist von hoher Bedeutung. Dadurch kommt neuer Sauerstoff in das Wasser und die Wurzeln bekommen bleiben gesund und fangen nicht an zu gammeln. Fällt die Pumpe aus oder ist das System verstopft, dann fangen die Wurzeln schnell an modrig zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pumpensteuerung Hydroponics</h3>



<p>Wenn man sein System nicht dauerhaft mit Wasser aktiv durchspülen möchte, braucht es eine Steuerung der Pumpe.<br>Dies ist mit einer einfachen Zeitschaltuhr möglich. Je nach Pumpenstärke kann dies jedoch zu stark sein und es kommt zum Überlaufen im System. Daher sollte eine Zeitschaltuhr verwendet werden die kurze AN-Zyklen kann. Meistens können diese aber nur 15 Minuten Blöcke oder ähnliches schalten.<br>Im Smart-Home, speziell mit Homeassistant, ist das wiederum eine einfache Sache: eine Automatisierung die aller /15 Minuten für 30 Sekunden einen Zigbee Stecker aktiviert ist schnell aufgesetzt und die Hardware Kosten sind gering.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anzucht</h3>



<p>Optimistisch wie ich bin, wollte ich die erste Anzucht selbst machen und habe einige Samen bestellt und das in Anzuchtboxen verteilt. Leider ist mein grüner Daumen so gering, dass selbst in den Anzuchtkästen die Keimlinge vertrocknet sind.<br>Danach habe ich Setzlinge direkt am Wochenmarkt oder in der Gärtnerrei gekauft. Diese Kosten unter 20 Cent das Stück und können direkt in das System eingesetzt werden.</p>



<p>Gepflanzt werden diese bei mir in Tonkugeln. Dazu wasche ich die Erde aus den Wurzeln und setze diese tief in selbstgedruckte Netztöpfe. Klappt wunderbar, auch ohne grünen Daumen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dünger für Hydroponics</h3>



<p>Mit dem Düngen ist es eine Sache für sich. Normaler chemischer Dünger hat eine ähnliche Zusammensetzung für spezieller Hydroponics-Dünger. Hier kann man durchaus probieren wie sich die Pflanzen verhalten und wie der Geschmack ist.</p>



<p>Meine ersten Versuche mit organischem Dünger waren leider ein Griff ins Klo &#8211; das System hat Algen angesetzt und die Wasserqualität sank stark ab. Danach wechselte ich zu normalem chemischen Dünger. Das Pflanzenwaschstum war hiermit sehr gut, jedoch schmeckte der Salat etwas bitter.</p>



<p>Als nächstes probierte ich Hydrokultur Dünger aus, und ich muss eingestehen, dass hierbei Wachstum und Geschmack die sinnvollsten Resultate brachten. Dieser kostet etwas mehr als der klassische Dünger aus dem Baumarkt, jedoch auch nicht mehr als ein Spezialdünger für z.B. Bambuspflanzen.</p>



<p>Das Düngen des Systems ist einfach. Ich fülle jeden Sonntag das verbrauchte Wasser nach in den Tank. Da ich dies mit der Gießkanne mache, kann ich grob abschätzen wieviele Liter ich nachgefüllt habe und gebe anschließend die entsprechende Menge Dünger nach Dosieranweisung dazu. Der Wasserverbrauch ist so gering, dass ich nur ca. 3 Liter pro Woche nachfülle. In einem Hochbeet gießt man täglich deutlich mehr.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Ernte</h3>



<p>Ernten ist super einfach mit einem Wasserkultur System. Frau schreit aus der Küche „Haben wir noch Salat“ &#8211; „Jo“. Jetzt entweder Netztopf mit dem gesamten Salatkopf mitnehmen oder bei Blattsalat entsprechend alles was man benötigt zupfen.</p>



<p>—</p>



<p>Das Experiment Hydrokultur war für mich ein Erfolg. Es gab ein paar Fehlschläge (verdorbene Wurzeln, bittren Salat) aber auch ordentlich Ertrag mit wenig Schmutz, Arbeit und Platzverschwendung.<br>Im nächsten Jahr geht es definitiv weiter und aktuell überlege ich, wie ich im Spätherbst mit einem Zeltgewächshaus und eventuell einer Kompostheizung das System bis in den frühen Winter kriege.</p>
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